Schröpfen

Schröpfen ist eine sehr alte Heilmethode.
Im Türkischen wird es Hacamat genannt und ist Bestandteil der Klassischen Chinesischen Medizin.
Es dient zur Linderung von Schmerzen bei körperlichen Erkrankungen, aber überwiegend dient es zum lösen von Verspannungen.

Die Schröpfbehandlung ist eines der ältesten Heilverfahren, wobei Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden. Es ist ist eine Reiztherapie und gehört zu den Ausleitungsverfahren.

Beim Schröpfen werden Schröpfgläser verschiedener Größe auf bestimmte Hautarealen aufgesetzt. Durch den Unterdruck wird ein Vakuum erzeugt und Haut- und Unterhautgewebe angesaugt.

Durch diesen Sog werden Reflexzonen am Rücken aktiviert, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme einwirken. Die intensive Saugwirkung zieht Gift- und Schadstoffe unter die Hautoberfläche, wobei die Schlackenstoffe über den Lymhweg entsorgt werden.

Behandlung

Wirkung:  Es regt die Durchblutung im Gewebe an und hat dort ein entzündungshemmend, heilungsfördernd und gewebeentspannenden Effekt. Außerdem soll es die Zirkulation von Blut und Lymphe verbessern.

Allgemeine Einsatzbereiche: Eine Schröpfbehandlung kann bei Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, niedrigem Blutdruck (Hypotonie), Bluthochdruck (Hypertonie),  Tinnitus, Kopfschmerzen,  Schulter-Arm-Syndrom, Problemen im Bereich von Magen und bei Verstopfung zum Einsatz kommen. Je nach Art und Ursache der Beschwerden wird dann entschieden, welche Anwendungsform des Schröpfens (trocken, blutig oder Massage) am besten geeignet ist.

Nebenwirkungen: Mögliche Nebenwirkungen sind Blutergüsse beziehungsweise blaue Flecken, die jedoch normalerweise harmlos sind und nach einigen Tagen wieder verschwinden.

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